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Neues aus Birkenfeld

Die Digitalisierung hinter dem Spielzeug

Andreas Trampert trägt Verantwortung. Für die komplette IT-Abteilung des Rofu Kinderland. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, auch abseits seiner Projekttätigkeit in der alltäglichen Arbeit immer wieder mit anzupacken.

Andreas Trampert ist gefragt. Während des Gesprächs muss er zahlreiche Anrufe entgegennehmen, Fragen beantworten, Entscheidungen treffen. Er ist der Leiter der IT-Abteilung des in Hoppstädten-Weiersbach ansässigen Unternehmens Rofu. 93 Filialen muss er betreuen und sich dabei immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Mittlerweile trägt er Verantwortung für 20 Mitarbeiter. Dabei ist er selbst quasi schon ein alter Hase im Unternehmen.

Andreas kommt aus Marpingen bei St. Wendel. Anfang der 2000er sucht er nach einem Ausbildungsberuf. Über eine Zeitungsannonce wird er auf das Unternehmen aufmerksam und bekommt relativ schnell eine Zusage für ein Praktikum, das bei Rofu im Vorfeld einer Ausbildung Standard ist. „Es wird gerne dazu genutzt, mehrere Kandidaten noch einmal zu prüfen und sich auch gegenseitig zu beschnuppern“, erklärt Andreas das Prozedere.

Als er seine Ausbildung beginnt, ist die IT im Unternehmen noch ein relativ kleiner Teilbereich, die Anzahl der Filialen beträgt zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 54. Als Azubi soll er direkt Verantwortung in eigenen Projekten übernehmen. Diese werden auch im normalen Betrieb 1:1 umgesetzt. Neben der Ausbildung zum Fachinformatiker bildet das Unternehmen ebenfalls in den Bereichen Groß- und Außenhandel, E-Commerce, Mediengestaltung und Lagerlogistik aus.

Eine Test-Kasse an der Abläufe simuliert werden können.

Andreas ist zuerst im Filial- und Warenwirtschaftssupport tätig. Er ist am Aufbau von Hardware beteiligt, die bei Neueröffnungen zum Einsatz kommt – von den Kassen, über die Büro-Hardware bis zur Etikettensoftware ist die IT-Abteilung für alles Technische verantwortlich. Und wenn es Probleme gibt, ist die IT ebenfalls gefragt. „Von Systemfehlern über die falsche Angabe eines Warenstandes, bis hin zu einem kaputten Telefon oder nicht funktionierendem WLAN-Signal: Wir sind zuständig“, erklärt Andreas. Dann müssen die Fehler analysiert, debuggt und in ein Update eingeplant werden.

Nach einem kurzen Intermezzo bei einer anderen Firma zieht es ihn zurück zu Rofu. „Das war ein Fehlversuch, der dann noch einmal dafür gesorgt hat, dass ich das noch mehr zu schätzen gelernt habe, was ich bei Rofu habe“, sagt Andreas. Der Bezug zur Region, flache Hierarchien, kurze Wege und die enge Verbindung vom Mitarbeiter zur Geschäftsführung sei außergewöhnlich.

Nach seiner Rückkehr wird er nun im Bereich Lagerverwaltung eingesetzt, wo eine neue Software eingeführt wurde. „Da war man direkt voll involviert, beide Hauptlager mussten vorbereitet werden“, beschreibt er seine neue Tätigkeit. Dann kommt vom Unternehmen der Vorschlag, sich zum Projektmanager weiterbilden zu lassen. Über zwei Monate opfert er jeden Samstag für die Weiterbildung, koordiniert dann das Projektteam zur Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems.

Das selbstfahrende Transport-System von Rofu, bei dessen Einführung Andreas Trampert mitgearbeitet hat.

Als er 2017 aus der Elternzeit zurückkommt, ist gerade der Posten als Chef der IT vakant. „Es kam die Chance, die Stelle zu übernehmen und ich wusste, dass ich das einfach probieren muss“, erklärt Andreas. Er ist nun eher organisatorisch und administrativ tätig. Wenn Not am Mann ist, bearbeitet er aber auch mal Supportanfragen von Filialen und kümmert sich darum, Probleme zu erfassen und zu beheben. Da dürfe man sich als Chef auch nicht zu schade für sein. „Insgesamt geht es um Prozessoptimierung, aber irgendwie steck ich dann doch mittendrin“, schmunzelt er. Eine weitere große Herausforderung in dem familiengeführten Unternehmen: die Digitalisierung. „Es gibt bei uns noch so viele Prozesse die mit Papier erledigt werden“, beschreibt Andreas den Nachholbedarf.

Ansonsten steht er in engem Kontakt mit der Geschäftsführung, erstellt einen Drei-Jahres-Plan für die Finanzen der Abteilung und bereitet neue Projekte vor. Eines seiner Hauptprojekte war die Einführung eines neuen Kassensystems, das direkt in Verzug war, weil die Hardware früher als geplant abgekündigt wurde. Blitzschnell musste der Markt sondiert und ein geeigneter Anbieter für die speziellen Wünsche des Unternehmens gefunden werden.

Rofu bildet in der IT auch aus!

Dann klingelt wieder sein Telefon. An einem normalen Tag stehen bei ihm eigentlich pausenlos Termine an, in denen er mit externen Programm-Verantwortlichen, Dienstleistern und eigenen Mitarbeitern Projekte, ihren derzeitigen Stand und das weitere Vorgehen bespricht. „Rofu hat für den Kunden einfach einen Mehrwert“, sagt er sichtlich stolz über die Ausrichtung des Spielwaren-Unternehmens. Und auch im Innenleben spiegelt sich das wieder. „Wir in der IT ziehen alle an einem Strang, wollen alle den Erfolg dieser Firma“, macht Andreas deutlich. Dazu gehören auch Unternehmungen außerhalb der Arbeitszeiten wie gemeinsames Bowlen oder Essen gehen.

Dann klingelt wieder Andreas Telefon. Ein Problem, dass eigentlich aus der Abteilung gelöst werden könnte. Aber er setzt sich schnell dran und sucht akribisch nach dem Fehler. Anpacken ist eben auch Chefsache. Mehr Info´s zu Rofu hier!

Die Digitalisierung hinter dem Spielzeug
Die Digitalisierung hinter dem Spielzeug

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