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Neues aus Birkenfeld

Vom Lackierer zum Gesundheits- und Krankenpfleger

Leben retten in Vollzeit? – Alltag im Klinikum Idar-Oberstein

…und auch Alltag für Bobby Felton aus Baumholder. Der 25-jährige ist ursprünglich gelernter Maler und Lackierer, hat aber nach einem Praktikum im Klinikum den Sprung ins Ungewisse gewagt: „Das Praktikum hat mir richtig gut gefallen, nach langem hin- und her grübeln habe ich gedacht, wenn nicht jetzt wann dann!? Medizinische Vorkenntnisse oder Erfahrungen hatte ich keine.“

Seine Ausbildung absolvierte der mittlerweile ausgelernte Gesundheits- und Krankenpfleger dann auch am Klinikum Idar-Oberstein. Die an das Klinikum angeschlossene, staatlich anerkannte Schule für Gesundheitsfachberufe bietet derzeit 135 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege und in der generalistischen Ausbildung in drei Ausbildungsjahrgängen. Die Nähe zum Klinikum ermöglicht eine Ausbildung im perfekten Zusammenspiel zwischen Theorie und Praxis.

Nach Ausbildungsabschluss 2018 wechselte Bobby Felton direkt auf die anästhesiologische Intensivstation, dort arbeitet er noch heute. Auf der Intensivstation werden Patienten versorgt, deren Erkrankung oder Zustand eine besonders intensive und engmaschige Überwachung benötigt. Zu den täglichen Aufgaben dort gehört die umfangreiche Betreuung der Patienten – und das rund um die Uhr! Auch die Gabe von Medikamenten und das Bedienen der lebenserhaltenden Geräte sind Teil des Berufs.

„Am Anfang wird man sehr gut angeleitet, wenn man dann ein bisschen mitdenkt geht die Technik sehr schnell von der Hand.“ Eine große tägliche Herausforderung ist dabei die Verantwortung bei der Arbeit am Menschen: „Man muss immer 100 prozentig konzentriert bei der Sache bleiben, ein falscher Knopfdruck könnte fatal sein.“, resümiert der junge Pfleger, der sich seit Ende letzten Jahres in der Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie befindet  Der enge Kontakt zum Patient, und der Umgang mit Familie und Angehörigen erfordert viel Fingerspitzengefühl. Belohnt wird man mit einem sehr vielfältigen und abwechslungsreichen Beruf, denn kein Tag ist wie der andere.

Neben dem Beruf des Fachpflegers für Intensiv und Anästhesie  gibt es auch noch viele andere Spezialisierungen bzw. Fachweiterbildungen in der Pflege. Für weitere Infos zur Ausbildung schau doch einfach hier vorbei!

Doch besonders wichtig neben den anstrengenden Schichten in der Klinik ist der Ausgleich in der Freizeit. Um abzuschalten macht der 25-jährige viel Sport und hält sich körperlich fit. „Wenn ich von der Schicht komme lege ich einen Schalter um und denke nicht mehr über die Arbeit nach.“ So geht Bobby Felton jeden Tag nach Hause, mit dem Wissen, dass er für seine Patienten Großes geleistet hat.

Ob auch du für den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers geeignet bist kannst du anhand der folgenden Checkliste überprüfen:

Hast du…

  • Lust gemeinsam im Team mit vielen anderen Berufsgruppen zusammen zu arbeiten?
  • vielseitige Fähigkeiten und kannst dich gut auf verschiedene Situationen einstellen?
  • Durchhaltevermögen und kannst dir auch vorstellen im Schichtdienst zu arbeiten?
  • Lust auf die Arbeit mit Menschen?

Die Ausbildung zum Pflegefachmann (m/w/d) dauert insgesamt 3 Jahre und beginnt am 1. April und 1. Oktober eines jeden Jahres. Jeder Kurs startet mit maximal 60 Auszubildenden. Die Ausbildungsvergütung beträgt aktuell:

  1. Ausbildungsjahr: 1140,69 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 1202,07 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 1303,38 Euro

Weitere Info´s hier!

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